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Kulturzeit
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Die Welt von morgen.
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Alpenpanorama
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ZIB
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Kulturzeit
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Die Welt von morgen.
10:15 
Männlich, weiblich - oder was?
Christian, Sandrao und Talisha sind weder männlich noch weiblich, sie sind intersexuell: Sie stehen zwischen den Geschlechtern, besser gesagt, sie haben von beiden Geschlechtern etwas. Wie schwierig das Thema ist, wird schon bei der Anrede oder der Suche nach einer treffenden Bezeichnung klar: Zwitter oder Hermaphrodit oder auch Intersexueller? In keiner dieser Bezeichnung finden sich Betroffene eindeutig wieder. Christian, Sandrao und Talisha sprechen mit uns über dieses Tabuthema, über ihre alltäglichen Hürden und über Geschlechtsoperationen. Denn immer noch werden Intersexuelle im Kindesalter operiert, um den starren Normen von männlich und weiblich zu entsprechen. Dieses Schicksal hatte auch Christian, der offiziell als Junge geboren wurde. Im Alter von einem Jahr haben Ärzte einen Teil seiner männlichen Geschlechtsorgane entfernt. Er sollte als Mädchen aufwachsen. Schon in der Grundschule wird ihm klar, dass er sich als Junge fühlt - trotz Geschlechtsamputation.
11:00 
Ich bin Sophia!
Sophia ist gerade zehn Jahre alt geworden. Sie sieht aus wie ein Mädchen und fühlt sich als Mädchen. Geboren wurde Sophia aber als Junge. Mit gerade mal vier Jahren beschloss sie, kein Junge mehr zu sein. Sie will nur noch Röcke und Kleider tragen und lässt sich die Haare lang wachsen. Am Anfang dachten ihre Eltern, es sei vielleicht nur eine Phase. Doch Sophia ist sich sicher: "Ich bin als Junge auf die Welt gekommen, aber ich war immer schon ein Mädchen. Schon seit ich ganz klein bin!". Sie reagiert aggressiv, wenn sie mit ihrem alten Namen angesprochen wird. In der Klinik für Kinderpsychiatrie am Universitätsklinikum Münster bekommen die Eltern die offizielle Diagnose für Sophias Verhalten: Sophia ist ein Transgender-Kind. Beratungsstellen in Deutschland beobachten seit Anfang 2.000 einen starken Anstieg von Kindern und Jugendlichen, die den Konflikt, im "falschen Körper" zu sein, erleben. Familien sind mit dieser Situation häufig überfordert.
11:40 
Natur im Garten
Biogärtner Karl Ploberger lässt sich diesmal von Bernhard Strohmaier und seinem exotisch anmutenden Garten in St. Margareten an der Raab zu Urlaubsträumen verführen. Eine sonnenverwöhnte Palmenterrasse und eine außergewöhnliche Artenvielfalt, inklusive essbaren Schätzen wie Granatäpfeln, Oliven und Feigen - damit hat sich der Gastgärtner seinen Lebenstraum erfüllt. Er präsentiert ein wahrgewordenes Paradies zum Glücklichsein. Eine reiche Ernte beginnt schon mit der richtigen Aussaat und Anpflanzung, denn die unterschiedlichen Gemüsearten besitzen verschiedene Vorlieben und Ansprüche. Karl Ploberger zeigt in der "Gartenpraxis" hierfür smarte und platzsparende Lösungen, die selbst auf kleinstem Raum funktionieren. Wärmeliebende Gemüsearten wie Gurken, Tomaten und Co. mögen nur ungern kaltes Gießwasser. Wie man ihnen eine Freude bereitet, und was sonst noch zu tun ist, weiß der "Gartenkalender". Del 7 av 10.
12:10 
Wie man die Welt repariert
Aus der ORF Reihe "Am Schauplatz" "Am Schauplatz" ist eine Reportagereihe aus Österreich. Im Mittelpunkt stehen der Mensch und sein Alltag. Die Themenpalette reicht von Sozialreportagen bis zu ungewöhnlichen Lebensgeschichten.
13:00 
ZIB
13:15 
Giganten
Film von Arnold Rauch Aus der SRF-Reihe "Cuntrasts".
13:40 
Panamericana
In sieben Etappen bereist der Schweizer Reto Brennwald den amerikanischen Kontinent von Nord nach Süd, von Alaska nach Feuerland. Die erste Etappe führt von Alaska bis nach Atlin in Kanada. Zwei Kontinente, zehn Länder, 20 000 Kilometer: Die Reihe "Panamericana" ist eine Annäherung an Nord- und Südamerika, gekennzeichnet durch Begegnungen mit Menschen und Landschaften. Zunächst begleitet Reto Brennwald die Ureinwohner Alaskas, die Inupiat, auf der Jagd. Dabei vermittelt er Einblicke des Lebens am äußersten Rand des amerikanischen Kontinents. Mit dem Truck reist Reto Brennwald weiter auf einem der einsamsten Highways der USA durch die Tundra nach Süden. Die Stadt Cordova im Prinz-William-Sund lebt vom Lachsfang und ist umgeben von einer faszinierenden Gletscherlandschaft. Schließlich reist der Filmemacher mit dem Zug über die Grenze nach Kanada. Am White-Pass verfolgt er die Spuren des Goldrauschs und trifft auf moderne Vertreter dieser Glücksritter. Del 1 av 7.
14:20 
Panamericana
Die zweite Etappe führt von Atlin in Kanada nach San Francisco. In der Goldmine im Goldsuchernest Atlin spielt Ron Smallwood Golf und ist auf der Jagd nach dem raren Edelmetall. Der Banff-Nationalpark ist berühmt für seine Wölfe und Bären. Der Schweizer Peter Dettling fotografiert sie in freier Natur und nimmt Reto Brennwald mit auf eine Foto-Jagd. Weiter östlich spricht man Deutsch, bei den Hutterern, einer Täufergemeinde aus Südtirol. Ihr strenges aber heiteres Leben in Gütergemeinschaft beeindruckt Reto Brennwald. Südlich der Grenze zu den USA folgt ein landschaftlicher Höhepunkt: der Yellowstone, ein brodelnder Vulkankessel unter dem gleichnamigen Nationalpark. Del 2 av 7.
15:00 
Panamericana
Mit den unbekannten Seiten der Traumstadt San Francisco beginnt der dritte Teil der Reise. Reto Brennwald unterhält sich auf einem Stadtrundgang über das Leben der Schwarzen in den USA. Auf dem legendären Highway 1 hat er spontane Begegnungen mit Asphalt-Abenteurern und gelangt nach Santa Cruz, der Hauptstadt der kalifornischen Surfer. Eine völlig andere amerikanische Realität ist das konservative Utah. Im Staat der Mormonen trifft Reto Brennwald Waffenliebhaber und erhält Einblicke, die überraschend, aber auch schockierend sind. Mit einer Gruppe bärtiger Harley-Fahrer gelangt der Reporter zum Naturwunder Arches-Nationalpark im Südosten vom Colorado River und schließlich in die Pueblo-Stadt Taos in New Mexiko. Del 3 av 7.
15:40 
Panamericana
Die vierte Etappe führt Reto Brennwald von Taos über Mexiko nach El Salvador. Am Rande von Taos erkundet er die "Earthships" von Architekt und Abfallprophet Mike Reynolds. Bärbeißig und beharrlich verfolgt Reynolds seine Vision. Seine "Erdschiffe" sind aus recycelten Materialien gebaute und mit Erdwärme und Solarenergie versorgte, bewohnbare Häuser, die auch einen Teil der Ernährung der Bewohner liefern. Einladende Plazas und prunkvolle Paläste prägen das Bild der mexikanischen Kolonialstadt Guanajuato auf fast 2100 Metern Höhe. Die barocken und neoklassischen Gebäude und Kirchen aus der Blütezeit der Silberminen im 18. Jahrhundert sind wahre Meisterwerke und gehören zum Weltkulturerbe der UNESCO. In San Salvador zeigt das vom Bürgerkrieg geprägte El Salvador sein furchterregendes Gesicht: Die berüchtigten Mara-Salvatrucha-Banden erpressen, vergewaltigen und morden. Del 4 av 7.
16:25 
Panamericana
Für Reto Brennwald geht es weiter von Panama bis nach Peru. Im Dschungel von Panama trifft er die Embera-Indianer. Sie leben größtenteils noch nach ihren überlieferten Traditionen. Die Embera empfangen Reto Brennwald freundlich und geben ihm einen Einblick in ihre Lebensweise. Weiter südlich ist die Panamericana durch den Darién-Gap, einen wilden Dschungel, unterbrochen, den man nicht mit Fahrzeugen durchqueren kann. Die Reise auf dem Luft- und Wasserweg nach Kolumbien führt entlang der Route der Drogenschmuggler. Die Fahrt mit einem Schnellboot über den Golf von Turbo ist besonders abenteuerlich. Medellín im Norden Kolumbiens hat noch immer den Ruf einer Drogenhölle. Doch Reto Brennwald erfährt, dass die zweitgrößte Metropole des Landes eine annähernd sichere Stadt geworden ist. Die Etappe endet mit der Ankunft in Cusco, der ehemaligen Hauptstadt des Inka-Königreichs. Del 5 av 7.
17:05 
Panamericana
Die sagenumwobene Ruinenstadt Machu Picchu wirkt erst mystisch im Nebel, entfaltet aber im Sonnenlicht ihren vollen Zauber. Von dort aus reist Reto Brennwald weiter nach Bolivien. Die Grenze von Peru nach Bolivien überquert er per Schilfboot auf dem Titicacasee und gelangt später nach La Paz, dem mit fast 4000 Metern über dem Meer höchstgelegenen Regierungssitz der Erde. Magische Momente erlebt Reto Brennwald auf dem Salar de Uyuni, dem größten Salzsee der Erde auf 3600 Metern Höhe. Die Fahrt durch das zentimetertiefe Wasser, die Begegnung mit Salzarbeitern und die Spiegelungen von Salzkegeln, Landschaft und Wolken begeistern ihn. Nach einer Passfahrt auf 5000 Metern erreicht er gut durchgeschüttelt die farbenprächtige Laguna Colorado mit ihren seltenen Flamingo-Arten. Del 6 av 7.
17:45 
Panamericana
Reto Brennwalds letzte Etappe führt von Argentinien bis nach Feuerland. Buenos Aires nennt man auch "das Paris Lateinamerikas". Die Bewohner lieben den eleganten Auftritt. Sie gelten aber auch als selbstverliebt und neurotisch. Kaum etwas illustriert das besser als der Tango. Viel bodenständiger ist das Leben der Gauchos auf den großen Estancias im Norden des Landes. Zu Pferde kontrollieren sie Herden von bis zu 4000 Rindern. Schließlich gelangt Brennwald an die Südspitze des amerikanischen Kontinents, in die letzte Stadt Feuerlands, Ushuaia. 20 000 Kilometer nach dem Start in Wainwright, Alaska, gelangt Brennwald schlussendlich ans "fin del mundo", ans Ende der Welt am Beagle-Kanal. Del 7 av 7.
18:30 
nano
Die Welt von morgen.
19:00 
heute
anschl. 3sat-Wetter.
19:20 
Kulturzeit
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD.
20:00 
Tagesschau
20:15 
Chaos-Queens: Für jede Lösung ein Problem
Gerri hat endgültig die Nase voll vom Leben. Irgendwie scheint das Glück an ihr vorbeizuziehen. Mit Mitte 30 ist sie immer noch Single, und das, obwohl sie mehrfach versucht hat, via Partnervermittlungen den Richtigen an Land zu ziehen. Dafür schwebt ihre beste Freundin Charly bereits auf Level 2 der Glückseligkeit, denn sie ist schwanger. Als Gerri dann auch noch ihren heißgeliebten Job verliert, Gerri schreibt Arztromane, die nach einer Verlagsübernahme eingestellt werden, ist das Maß voll. Schlaftabletten und Wodka sollen ihr helfen, diese öde Welt zu verlassen. Vorher aber rechnet Gerri ab. In diversen Abschiedsbriefen sagt sie allen endlich mal so richtig die Meinung: ihrer Mutter, ihrer Schwester, ihrem Vermieter, ihrem Chef. Dumm nur, dass dann der Selbstmord nicht klappt. Entsetzt starrt Gerri auf den selbst verursachten Scherbenhaufen - und beginnt nachzudenken. Regissör: Thomas Freundner, Skådespelare: Bernhard Piesk, Gode Benedix, Maxi Warwel, Katharina Wackernagel, Janek Rieke, Roman Knizka.
21:45 
kinokino
* Der Star und ihre Stimme - Meryl Streep zum 70. Wandelbar und wunderbar: Meryl Streep ist Publikums- wie Kritikerliebling und gehört seit Jahren zur ersten Schauspiel-Riege Hollywoods. Nun feiert die stetige Oscarnominierte - und dreimalige Gewinnerin - ihren 70. Geburtstag. Dass Streep im deutschsprachigen Raum so beliebt ist, ist auch ein Verdienst von Synchronsprecherin Dagmar Dempe, die Streep seit fast 25 Jahren ihre Stimme leiht. Zusammen mit kinokino gratuliert die Synchronstimme ihrem Star - und blickt zurück auf die größten Rollen und Leinwandmomente von Meryl Streep. * Dinos im Home Entertainment - Der Kampf der Videotheken Zu Spitzenzeiten waren es 4500 in Deutschland - heute gibt es nur noch 440, Tendenz sinkend. Die Zahl der Videotheken schrumpft kontinuierlich. Von den Rekordergebnissen im Home Entertainment-Markt profitieren sie nicht.
22:00 
ZIB 2
22:25 
Steffi Graf - Ein Porträt
Als Sportlerin ein Mythos, als Mensch ein Mysterium: 377 Wochen war Steffi Graf Nummer Eins der Tennisweltrangliste. Doch wer ist der Mensch hinter den sportlichen Superlativen? Bis heute gibt es keine Autobiografie, keine autorisierte Biografie und keinen langen deutschsprachigen Dokumentarfilm über sie. Zum 25. Jahrestag ihres ersten Grand-Slam-Siegs im Jahr 1987 wirft der Dokumentarfilm einen Blick hinter die Fassade von Steffi Graf. Steffi Graf hat viele Facetten: Weltklasse-Sportlerin, Millionärin, Unternehmerin, Stiftungsvorsitzende und nicht zuletzt Ehefrau und Mutter. Die zurückhaltende Frau, die von Freunden als "schüchtern, bescheiden, misstrauisch, lieb, hilfsbereit" charakterisiert wird, versucht - so gut es geht - ein ganz normales Leben zu führen. Doch wie soll das gehen, wenn dieses Leben über Jahrzehnte alles andere als gewöhnlich ablief? Wie muss man sich eine Kindheit vorstellen, die schon früh ganz auf sportliche Höchstleistungen getrimmt ist?.
00:05 
Esther träumt von einer besseren Welt
Nach der Pensionierung wanderte Esther Frey nach Burkina Faso aus. Sie glaubt, im westafrikanischen Staat eine sozial und politisch gerechtere Welt - nach der 68er-Bewegung - gefunden zu haben. Doch das Leben in einem der ärmsten Länder der Welt ist weder einfach noch ungefährlich. Trotz Gefahren fühlt sie sich in ihrer neuen Heimat wohl, denn dort stehe der Mensch im Mittelpunkt und nicht der materielle Wohlstand, sagt Frey gegenüber Hanspeter Bäni. Sie erlebte 1968 zuerst die Pariser Revolte und dann in Zürich die Auseinandersetzung zwischen jugendlichen Demonstranten und der Polizei. Das prägte die heute 67-jährige Zürcherin Esther Frey zeitlebens. Nach ihrem Psychologiestudium arbeitete sie in verschiedenen Unternehmen im Personalbereich und in der Arbeitsorganisation. Doch immer wieder wurde ihr gekündigt, weil die revolutionären Ansichten der Ex-68erin auf Unverständnis stießen.
00:30 
10 vor 10
Nachrichten.
01:00 
Giganten
Film von Arnold Rauch Aus der SRF-Reihe "Cuntrasts".
01:25 
Panamericana
In sieben Etappen bereist der Schweizer Reto Brennwald den amerikanischen Kontinent von Nord nach Süd, von Alaska nach Feuerland. Die erste Etappe führt von Alaska bis nach Atlin in Kanada. Zwei Kontinente, zehn Länder, 20 000 Kilometer: Die Reihe "Panamericana" ist eine Annäherung an Nord- und Südamerika, gekennzeichnet durch Begegnungen mit Menschen und Landschaften. Zunächst begleitet Reto Brennwald die Ureinwohner Alaskas, die Inupiat, auf der Jagd. Dabei vermittelt er Einblicke des Lebens am äußersten Rand des amerikanischen Kontinents. Mit dem Truck reist Reto Brennwald weiter auf einem der einsamsten Highways der USA durch die Tundra nach Süden. Die Stadt Cordova im Prinz-William-Sund lebt vom Lachsfang und ist umgeben von einer faszinierenden Gletscherlandschaft. Schließlich reist der Filmemacher mit dem Zug über die Grenze nach Kanada. Am White-Pass verfolgt er die Spuren des Goldrauschs und trifft auf moderne Vertreter dieser Glücksritter. Del 1 av 7.
02:05 
Panamericana
Die zweite Etappe führt von Atlin in Kanada nach San Francisco. In der Goldmine im Goldsuchernest Atlin spielt Ron Smallwood Golf und ist auf der Jagd nach dem raren Edelmetall. Der Banff-Nationalpark ist berühmt für seine Wölfe und Bären. Der Schweizer Peter Dettling fotografiert sie in freier Natur und nimmt Reto Brennwald mit auf eine Foto-Jagd. Weiter östlich spricht man Deutsch, bei den Hutterern, einer Täufergemeinde aus Südtirol. Ihr strenges aber heiteres Leben in Gütergemeinschaft beeindruckt Reto Brennwald. Südlich der Grenze zu den USA folgt ein landschaftlicher Höhepunkt: der Yellowstone, ein brodelnder Vulkankessel unter dem gleichnamigen Nationalpark. Del 2 av 7.
02:45 
Panamericana
Mit den unbekannten Seiten der Traumstadt San Francisco beginnt der dritte Teil der Reise. Reto Brennwald unterhält sich auf einem Stadtrundgang über das Leben der Schwarzen in den USA. Auf dem legendären Highway 1 hat er spontane Begegnungen mit Asphalt-Abenteurern und gelangt nach Santa Cruz, der Hauptstadt der kalifornischen Surfer. Eine völlig andere amerikanische Realität ist das konservative Utah. Im Staat der Mormonen trifft Reto Brennwald Waffenliebhaber und erhält Einblicke, die überraschend, aber auch schockierend sind. Mit einer Gruppe bärtiger Harley-Fahrer gelangt der Reporter zum Naturwunder Arches-Nationalpark im Südosten vom Colorado River und schließlich in die Pueblo-Stadt Taos in New Mexiko. Del 3 av 7.
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Panamericana
Die vierte Etappe führt Reto Brennwald von Taos über Mexiko nach El Salvador. Am Rande von Taos erkundet er die "Earthships" von Architekt und Abfallprophet Mike Reynolds. Bärbeißig und beharrlich verfolgt Reynolds seine Vision. Seine "Erdschiffe" sind aus recycelten Materialien gebaute und mit Erdwärme und Solarenergie versorgte, bewohnbare Häuser, die auch einen Teil der Ernährung der Bewohner liefern. Einladende Plazas und prunkvolle Paläste prägen das Bild der mexikanischen Kolonialstadt Guanajuato auf fast 2100 Metern Höhe. Die barocken und neoklassischen Gebäude und Kirchen aus der Blütezeit der Silberminen im 18. Jahrhundert sind wahre Meisterwerke und gehören zum Weltkulturerbe der UNESCO. In San Salvador zeigt das vom Bürgerkrieg geprägte El Salvador sein furchterregendes Gesicht: Die berüchtigten Mara-Salvatrucha-Banden erpressen, vergewaltigen und morden. Del 4 av 7.
04:10 
Panamericana
Für Reto Brennwald geht es weiter von Panama bis nach Peru. Im Dschungel von Panama trifft er die Embera-Indianer. Sie leben größtenteils noch nach ihren überlieferten Traditionen. Die Embera empfangen Reto Brennwald freundlich und geben ihm einen Einblick in ihre Lebensweise. Weiter südlich ist die Panamericana durch den Darién-Gap, einen wilden Dschungel, unterbrochen, den man nicht mit Fahrzeugen durchqueren kann. Die Reise auf dem Luft- und Wasserweg nach Kolumbien führt entlang der Route der Drogenschmuggler. Die Fahrt mit einem Schnellboot über den Golf von Turbo ist besonders abenteuerlich. Medellín im Norden Kolumbiens hat noch immer den Ruf einer Drogenhölle. Doch Reto Brennwald erfährt, dass die zweitgrößte Metropole des Landes eine annähernd sichere Stadt geworden ist. Die Etappe endet mit der Ankunft in Cusco, der ehemaligen Hauptstadt des Inka-Königreichs. Del 5 av 7.
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Panamericana
Die sagenumwobene Ruinenstadt Machu Picchu wirkt erst mystisch im Nebel, entfaltet aber im Sonnenlicht ihren vollen Zauber. Von dort aus reist Reto Brennwald weiter nach Bolivien. Die Grenze von Peru nach Bolivien überquert er per Schilfboot auf dem Titicacasee und gelangt später nach La Paz, dem mit fast 4000 Metern über dem Meer höchstgelegenen Regierungssitz der Erde. Magische Momente erlebt Reto Brennwald auf dem Salar de Uyuni, dem größten Salzsee der Erde auf 3600 Metern Höhe. Die Fahrt durch das zentimetertiefe Wasser, die Begegnung mit Salzarbeitern und die Spiegelungen von Salzkegeln, Landschaft und Wolken begeistern ihn. Nach einer Passfahrt auf 5000 Metern erreicht er gut durchgeschüttelt die farbenprächtige Laguna Colorado mit ihren seltenen Flamingo-Arten. Del 6 av 7.
05:35 (06:20)
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Reto Brennwalds letzte Etappe führt von Argentinien bis nach Feuerland. Buenos Aires nennt man auch "das Paris Lateinamerikas". Die Bewohner lieben den eleganten Auftritt. Sie gelten aber auch als selbstverliebt und neurotisch. Kaum etwas illustriert das besser als der Tango. Viel bodenständiger ist das Leben der Gauchos auf den großen Estancias im Norden des Landes. Zu Pferde kontrollieren sie Herden von bis zu 4000 Rindern. Schließlich gelangt Brennwald an die Südspitze des amerikanischen Kontinents, in die letzte Stadt Feuerlands, Ushuaia. 20 000 Kilometer nach dem Start in Wainwright, Alaska, gelangt Brennwald schlussendlich ans "fin del mundo", ans Ende der Welt am Beagle-Kanal. Del 7 av 7.

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