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06:20 
Irlands Küsten
Film von Heiko De Groot. Der stürmische Nordwesten. Im nördlichsten Teil der Irischen Republik trifft man auf Zeugen der alten Kultur, auf Burgruinen, aufgegebene Kirchen und Friedhöfe. Die Bewohner pflegen die Traditionen. In Donegal halten Fiddler wie Vincent Campbell eine aussterbende Musikrichtung am Leben: das Geigenspiel mit einer ganz speziellen Technik. Früher zogen sie von Haus zu Haus, heute gibt es kaum noch hauptberufliche Fiddler. Vincent lebt als Schafsfarmer in den Bergen von Donegal. Doch die Musik liegt ihm so am Herzen, dass er regelmäßig Kindern in der Stadt das Fiddle-Spiel lehrt und seinen Beitrag zum Erhalt der Zunft leistet. Auch Laura Spellman pflegt ein typisch irisches Hobby: Sie spielt Rugby. Mit ihrem Team hat sie sogar schon eine Meisterschaft gewonnen. Im Training misst sich die junge Rechtsanwältin auch mit Männern - eine optimale Vorbereitung für ihre Arbeit im Gerichtssaal, denn auch dort wird oft aggressiv gekämpft. Im dünn besiedelten Landstrich um Sligo, Leitrim und Donegal sind die Menschen oft auf sich selbst angewiesen. Das macht erfinderisch. So reparieren George Kelly und Philip Slaroy - Lokführer des Fintown-Train, der letzten Eisenbahn in diesem County - ihre alte Lok selbst, sollte etwas nicht funktionieren. Weiter im Norden liegt der Glenveagh-Nationalpark. Im größten Reservat Irlands betreut Ranger Lorcan O'Toole ein einzigartiges Auswilderungsprojekt: Der Steinadler soll hier eine neue Heimat finden. Ivan Scott aus dem unscheinbaren Örtchen Kilmacrennan hat schon mehrmals einen neuen Weltrekord aufgestellt: Mehr als 730 Schafe in acht Stunden scheren? Kein Problem für ihn. Um seinen Status als Nummer eins zu behaupten, tritt er bei einem Wettbewerb gegen Konkurrenz aus ganz Irland an. Der Koch Brian McDermot will im Zuge der Gleichbehandlung der Geschlechter den Männern des Countys die Liebe für die Zubereitung von Fisch und Fleisch näherbringen. Kein einfaches Unterfangen, denn viele Iren fürchten sich regelrecht vor dem Herd. Doch nachdem sie einen Kochkurs von Brian besucht haben, wissen sie auch den kulinarischen Teil der irischen Kultur zu schätzen. Producent: Heiko De.
07:00 
Europa ungezähmt
Film von Poppy Riddle. Die großen Wälder. In diesem Teil der Reihe geht es um die großen Wälder Europas. In den Karpaten beispielsweise haben sich bis heute unberührte Wälder erhalten. Sie sind Heimat des Eurasischen Luchses. Die Neuansiedlung Europäischer Bisons in den Karpaten war erfolgreich. Die urtümlichen Tiere sind natürliche Landschaftsgärtner: Als Grasfresser sorgen sie für artenreiche Lichtungen, Lebensraum für Blütenpflanzen, Insekten und Vögel. Ein ganz anderes Landschaftsbild findet sich in der Taiga: In den tiefen, dunklen Nadelwäldern nahe am Polarkreis haben Braunbären, Wölfe und Bartkäuze ganz unterschiedliche Strategien entwickelt, um die langen schneereichen Winter zu überleben. Producent: Poppy Riddle.
07:45 
Europa ungezähmt
Film von Sarah Titcombe. Der trockene Süden. Trockenheit und Hitze im Sommer, milde Winter mit geringen Niederschlägen: In diesem Teil der Reihe ”Europa ungezähmt” geht es um den ”trockenen Süden”. Auf der Iberischen Halbinsel wachsen einzigartige Wälder aus immergrünen Korkeichen und Steineichen - Lebensraum des Pardelluchses, einer extrem seltenen Raubkatze. Es gibt nur noch 150 Tiere dieser Art. Dank menschlicher Hilfe wird er vielleicht überleben. Die Extremadura ist für ihre großen Geier-Vorkommen bekannt. Die gefiederten Gesundheitspolizisten sind wahre Flugkünstler und kreisen in Höhen von bis zu 6000 Metern. Die wüstenhaften trockenen Regionen sind Heimat von Perleidechsen, Hornottern und Chamäleons, und an der rauen Atlantikküste Portugals haben sich Weißstörche eine ökologische Nische erobert. Producent: Sarah Titcombe.
08:30 
Europa ungezähmt
Film von Sarah Titcombe. Die Alpen. Mit Gipfeln und über 82 Viertausendern liegt der mächtige Gebirgszug der Alpen mitten in Europa. Ihre schwer zugänglichen Hochgebirgsregionen bilden einen weitgehend naturbelassenen Lebensraum. Oberhalb der Baumgrenze sind die Reviere der Murmeltiere. Sie legen große unterirdische Höhlensysteme an, die zum Schutz und Überwintern dienen. Dort können sie sich auch vor dem Steinadler in Sicherheit bringen, dessen Lieblingsspeise Murmeltiere sind. 1200 Adlerpaare haben sich in den Alpen wieder angesiedelt. Producent: Sarah Titcombe.
09:15 
Europa ungezähmt
Film von Poppy Riddle. Meere, Seen und Flüsse. Europa ist ein grüner und fruchtbarer Kontinent - dank seines gemäßigten Klimas und seines Wasserreichtums. Mit 2857 Kilometern Gesamtlänge ist die Donau der zweitlängste Fluss Europas. An der Donau in Ungarn ereignet sich regelmäßig ein ungewöhnliches Schauspiel: Die großen Theiß-Eintagsfliegen starten zum Hochzeitsflug, Millionen tanzen in der Abenddämmerung über dem Wasser, paaren sich, legen ihre Eier und sterben. Im Donaudelta leben verwilderte Pferde und eine seltene Spezies: der Goldschakal, dessen Lieblingsspeise Karpfen ist. Producent: Poppy Riddle.
10:00 
Unsere wilde Schweiz
Film von Anne Wigger. Das Oberengadin. Die Landschaft um die Engadiner Seenplatte bietet Superlative: die höchste Schifffahrtslinie Europas, die größte Steinbock-Population der Schweiz, die ältesten Zirbelkiefern Graubündens. Auf dem Weg dorthin geht es 200 schroffe Höhenmeter den Malojapass nach oben - nur abwärts geht es vorerst nicht. Stattdessen gibt es ein Hochplateau mit vier eindrucksvollen Seen inmitten einer bombastischen Bergwelt mit steil aufragenden Gipfeln. Obwohl das Wetter es nicht vermuten lässt, bestehen die Engadiner darauf, die Schnittkante zwischen Afrika und Europa zu sein. So verblüffend das klingt, plattentektonisch gesehen stimmt es: Hier stoßen die Afrikanische und die Eurasische Kontinentalplatte aufeinander. Als sie sich einst entschlossen, zu kollidieren, haben sie die Berge aufgeschoben, und es kam zu der sogenannten Blattverschiebung, die noch heute dafür sorgt, dass es hinter dem Malojapass erst sechs Kilometer später wieder ins Tal geht. Dazwischen liegen die vier Seen. Mit ihren knapp 10 000 Quadratkilometern Fläche sind sie von großer Bedeutung für den Wasserhaushalt, für das Klima und auch als reichhaltige Ökosysteme. Rund um die Seen und auf den höher gelegenen Bergwiesen, Hochmooren und Gipfelfelsen tummelt sich alles, was in der Alpen-Flora und -Fauna Rang und Namen hat: Enzian und Edelweiß, Steinbock und Murmeltier, jahrhundertealte Zirbelkiefern. So kurz der Sommer hier ist, so gewaltig weiß er sich zu inszenieren: eine Symphonie aus Farben und Formen, aus dem plötzlich explodierenden Grün der Almen, gesprenkelt mit der weiß schäumenden Gischt schmelzwasserführender Wildbäche. Auch in Sachen Wetter wird an einem Tag schon mal das ganze Repertoire aufgefahren: Sonnenstrahlen im Morgennebel, gleißendes Mittagslicht, abgelöst von plötzlich aufziehenden spektakulären Wolkenformationen und wildem Gewitter. Alles zusammen ein Naturschauspiel, das schon Philosophen, Dichter und Maler beflügelte, die die Oberengadiner Seenplatte immer wieder bereisten und in deren Licht und Farben sie Inspiration und Frieden fanden. Producent: Anne Wigger.
10:50 
Unsere wilde Schweiz
Film von Anja Glücklich. Der Vanil Noir. Nahe der Heimat des berühmten Gruyère-Käses thront das Juwel der Voralpen: der Vanil Noir. Er zählt nicht zu den höchsten Berge der Schweiz, besticht aber durch die wilde Schönheit. Mit seiner außergewöhnlich vielfältigen Flora und der reichhaltigen Fauna formt der 2389 Meter hohe Gipfel an der Grenze zwischen den Kantonen Freiburg und Waadt das Herz eines Naturschutzgebietes - ein Geheimtipp für Wanderer und Naturliebhaber. Der Biologe Gregor Kozlowski präsentiert seltene Pflanzenarten wie den Drachenkopf, den Alpenmohn oder den kleinsten Baum der Welt, die Krautweide. Naturschützer, aber auch Almwirte, kämpfen für den Erhalt der prachtvollen Bergwiesen. Der Film führt in das Tal der Schmetterlinge und an verborgene Ruheplätze der Schwarzen Kreuzotter, der Vipera berus. Gewaltige, von der Eiszeit geprägte Felsformationen prägen die Landschaft. In einer Höhle wird das Karstphänomen deutlich. Wildhüter Patrick Romanens macht sich auf Steinbocksuche. Die Population mit gut 200 Tieren hat er stets im Auge und erklimmt dafür die höchsten Lagen. Der nicht ungefährliche Aufstieg auf den Vanil Noir lohnt: Ein atemberaubendes Panorama und eine nur noch selten anzutreffende Stille lassen die Zeit vergessen - weit oben, wo auch die Bounets Rodzos, die Kobolde, wohnen. Sie sind es, die all die Schönheit geschaffen haben. Davon ist jedenfalls Bergführer und Legendenspezialist Cyrille Cantin überzeugt und mahnt ganz in ihrem Sinne zum Erhalt der noch intakten Natur. Producent: Anja Glücklich.
11:40 
Unsere wilde Schweiz
Film von Michael Gregor. Der Aletschgletscher. Der Aletsch ist der größte Gletscher der Alpen: ein Eisgigant von magischer Schönheit. Seine einmalige Lage begeistert besonders Forscher und Künstler. Jetzt kämpft man gegen das Abschmelzen. Der Klimawandel macht dem Gletscher gewaltig zu schaffen: Der Eispanzer schrumpft jedes Jahr rund 50 Meter in der Länge und zwölf Meter in der Höhe. Sein Verschwinden bedroht nicht nur Landwirtschaft und Tourismus, sondern die gesamte Flora und Fauna. Der Masseverlust ist so dramatisch, dass als Erklärung eine natürliche Wetterschwankung allein nicht ausreicht.. . Kurzfristig beschert das im Überfluss vorhandene Schmelzwasser dem Vieh auf den sich ausdehnenden Almen üppiges Futter. Viele Pionierpflanzen nehmen den vom Eis freigegebenen Lebensraum in Besitz. Doch Bergführer Dominik Nellen sieht die Heimat seiner tierischen Lieblinge rapide zusammenschmelzen: Der Gletscherfloh ist die einzige Tierart, die dauerhaft auf dem Gletscher überleben kann. Naturschützer und Wissenschaftler reagieren auf die Herausforderung: Revierförster Peter Aschilier erprobt Methoden zum Schutz des Bergwaldes bei zunehmender Trockenheit. Der Fotograf und Biologe Carsten Brügmann dokumentiert die Anpassung von Orchideen an schwierige Umweltbedingungen. Die Wildbienenspezialistin Sabrina Gurten erforscht die Verschiebung der Lebensräume bestimmter Arten in die Höhe, deutliches Indiz der Klimaveränderung im Alpenraum. Pro-Natura-Aktivist Laudo Albrecht sieht auch das Überleben der Murmeltiere am Aletsch massiv gefährdet. Förster Christian Theler errichtet regelrechte ”Totholzburgen”, um Hirschkäfern die Fortpflanzung zu erleichtern. Ihr Engagement hilft den außerordentlich vielfältigen Tier- und Pflanzenarten, den Klimawandel am Aletschgletscher zu überleben. Producent: Michael Gregor.
12:35 
Unsere wilde Schweiz
Film von Marcus Fischötter. Das Verzascatal. Das Verzascatal mit seinen pittoresken Dörfern und dem smaragdgrünen Fluss, der sich durch eine einzigartige Felslandschaft schlängelt, gilt als eines der schönsten Täler südlich der Alpen. Es ist ein raues, wildes Tal mit mächtigen Wasserfällen und seltenen Tieren. Durch seine Abgeschiedenheit konnte es bis heute viel von seiner Ursprünglichkeit bewahren. Obwohl der Tourismus immer wichtiger wird, pflegen die Bewohner weiterhin die alten Traditionen. Producent: Marcus Fischötter.
13:25 
Naturromantik am Mittelmeer
Der Nationalpark Calanques in Südfrankreich. Film von Dominique Clément. Steile Kalkfelsen, türkisblaue Buchten, in der Luft der Duft von Wacholder, Rosmarin und Thymian: Der ”Parc National des Calanques” liegt nur ein paar Busminuten von Marseille entfernt. Das Juwel von Marseille, der große, wilde Garten der südfranzösischen Stadt, befindet sich nicht weit vom Zentrum der Hafenstadt. Abseits von Abgasen und Hektik trifft man dort auf eine Naturidylle, deren zeitlose Schönheit überwältigt. Die einzigartige Küstenlandschaft ist Balsam für das Herz großstadtmüder Naturliebhaber. Der Nationalpark Calanques wurde erst 2012 zum jüngsten Nationalpark von Frankreich gekürt. Er erstreckt sich auf etwa 20 Kilometer Küstenlinie zwischen Marseille und Cassis und umfasst an die 8000 Hektar zu Land und die fünffache Fläche zu Wasser. Seine charakteristischen Kalkfelsen wurden über die Jahrtausende von Wind und Wetter geformt und kontrastieren wunderbar mit den Meeresbuchten und ihrem glasklaren Wasser. Producent: Dominique Clément.
14:15 
Europas Urwälder: Bayerns neue Wildnis
Film von Ute Gebhardt. Die Wildnis kehrt zurück in den Bayerischen Wald. In einem außergewöhnlichen Experiment entsteht dort ein ”neuer” Urwald: Seit gut 40 Jahren wird die Natur sich selbst überlassen. Der Mensch greift nicht ein - auch nicht in extremen Situationen. Mit verblüffenden Erfolgen: Auf den 243 Quadratkilometern Nationalparkwald jagt seit einigen Jahren wieder der Luchs, Europas einzige Großkatze. Producent: Ute Gebhardt.
15:00 
Europas Urwälder: La Gomeras Nebelwald
Film von Svea Andersson. Die Kanareninsel La Gomera besitzt einen einzigartigen dichten Lorbeerwald, der ”Monteverde” genannt wird. Er ist ein Relikt der subtropischen Urwälder. Das Besondere am Monteverde ist sein reicher Wasserhaushalt. Auch seine abgeschiedene Lage macht den Nebelwald einzigartig. Die Kanarischen Inseln gelten als ”Micro-Hotspot”: Dort kommen besonders viele seltene Pflanzen und wirbellose Kleintiere vor. Producent: Svea Andersson.
15:45 
Europas Urwälder: Unberührtes Lappland
Film von Ralf Kaiser. Am Polarkreis, im schwedischen Teil Lapplands, befindet sich der Muddus-Nationalpark, Heimat von Rentieren, Elchen, Braunbären, seltenen Vögeln und der ältesten Kiefer Schwedens. Es gibt sie noch, die letzten grünen Paradiese Europas - ursprüngliche Wälder, die noch nicht von Menschen verändert wurden. Die Dokumentation lädt zu einer Entdeckungsreise im hohen Norden ein. Producent: Ralf Kaiser.
16:25 
Europas Urwälder: Bialowieza - Heimat der Wisente
Film von Gernot Stadler. Unberührt und geheimnisvoll erstreckt sich im Nordosten Polens der Urwald von Bialowieza, ein ausgedehntes Waldgebiet mit jahrhundertealten Baumriesen. Es lässt erahnen, wie Europa vor Jahrtausenden ausgesehen hat, als der Großteil des Kontinents von Mischwäldern bedeckt war. Der letzte Tiefland-Urwald Europas ist auch die Heimat des größten europäischen Landsäugetiers, des Wisents. Mehrere Hundert der fast ausgestorbenen ”Könige des Urwalds” leben dort in freier Wildbahn. Producent: Gernot Stadler.
17:10 
Europas Urwälder: Wilde Karpaten
Film von Mirella Pappalardo. Entlang der rumänischen Karpaten, wo sich zahlreiche Sagen um den Grafen Dracula ranken, erstreckt sich der größte Buchen-Urwald Europas. Bis heute sind dort Wölfe und Bären zu Hause. In Zentraleuropa sind nur wenige ursprüngliche Waldgebiete - meist in schwer zugänglichen Bergregionen - von der Abholzung verschont geblieben. Dort gibt es Bäume, die bis zu 45 Meter hoch in den Himmel ragen und geschätzte 400 Jahre alt sind. Producent: Mirella Pappalardo.
17:55 
Zauberhaftes Albanien
Film von Thomas Radler. Der Norden - Von den Bergen in die Hauptstadt. Die zweiteilige Dokumentation stellt Albanien vor. Sie zeigt unbekannte Regionen, spürt Traditionen auf und besucht Menschen, die für den Aufbruch und den Wandel des Landes stehen. Diese Etappe der Reise beginnt im Norden, wo altes albanisches Gewohnheitsrecht auf eine weitgehend unberührte Gebirgswelt trifft. Auf einer der letzten Eisenbahnlinien des Landes geht es in südlicher Richtung bis in die Hauptstadt Tirana. Der europäische Kontinent ist kartografiert, vermessen und erforscht. Umrankt von Vorurteilen und Schauergeschichten über archaische Gewohnheitsrechte, gibt es aber noch ein Land, das wie ein weißer Fleck auf der Landkarte des südöstlichen Europas liegt. Von Kriegen geschüttelt und über Jahrzehnte hinweg abgeschottet von der Außenwelt, beheimatet dieses Land warmherzige Menschen und unglaubliche Naturschätze: Albanien. Durch die langen Jahre der Hoxha-Diktatur ist Albanien in den Köpfen vieler bis heute ein verbotener Ort. Dabei finden Besucher hier grandiose Seenlandschaften, unberührte Küsten und atemberaubendes Hochgebirge - und das auf einem Gebiet von der Größe Belgiens. Albanien ist arm, es ist aber auch reich: reich an Bergen, an landschaftlicher Vielfalt, an Tier- und Pflanzenwelten, an Kultur und Gastfreundschaft seiner Bewohner. Nach den dunklen Jahrzehnten der kommunistischen Diktatur, in der alle Religionen verboten waren, gilt Albanien als beispielhaft auf dem Balkan für das friedliche Zusammenleben von Christen und Muslimen. Producent: Thomas Radler.
18:40 
Zauberhaftes Albanien
Der Süden - Vom Landesinneren an die Küste. Albanien - bis heute ein weißer Fleck auf europäischen Landkarten und ein Land, das sich zu entdecken lohnt. Im Osten liegt der Ohridsee, der auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes steht. Es ist die Heimat eines seltenen Fisches - des Korans. An den bis heute allgegenwärtigen Bunkern vorbei geht es nach Gjirokastra, in die Geburtsstadt Enver Hoxhas. Im Bergland wird noch die albanische Tradition des polyphonen Gesangs gepflegt. Die ”New York Times” veröffentlicht zu Beginn jeden Jahres eine Liste mit den 52 Orten auf der Welt, die Reisende im Laufe ihres Lebens zumindest einmal gesehen haben sollten. Auf Platz vier vor allen anderen Orten in Europa lag 2016 die oftmals menschenleere albanische Mittelmeerküste. Albaniens Hauptstadt Tirana ist die einzige wirkliche Großstadt des Landes. Eine Metropole, in der die Menschen immer einen Weg gefunden haben, Schwierigkeiten zu überwinden - bis heute. Die zweiteilige Dokumentation ”Zauberhaftes Albanien” zeigt unbekannte und naturbelassene Regionen und Traditionen des Landes mit lebendigen Orten der Kultur und den Menschen, die sie prägen.
19:20 
Wilde Bretagne
Film von Lucas Allain, Basile Gerbaud, Romain Guénard und Mathieu Le Mau. Im äußersten Nordwesten Frankreichs liegt die Bretagne - eine felsige Halbinsel, die seit Millionen von Jahren dem Atlantik trotzt. Die bretonische Küste hat viel zu bieten. Der Film gibt einen Einblick in die Tierwelt der Bretagne: Er folgt den ersten Flugversuchen einer jungen Silbermöwe, schließt sich der langen Reise eines Atlantischen Lachses an und begleitet die aufregende Suche eines Igels nach Nahrung. Diese Gegend der Kontraste ist berühmt für ihre zahlreichen Schätze und atemberaubenden Landschaften. Die Magie dieses einzigartigen Landstrichs erschließt sich über spektakuläre Bilder - und seine Tiere, die die Geschichte der Bretagne fortwährend weiterschreiben. Producent: Lucas Allain.
20:15 
Naturparadies Europa
Film von Doris Hochmayr. (aus der ORF-Reihe ”Universum”). Von den Azoren zum Polarkreis. Tiefblaues Meer, sonnendurchflutete Küsten und schroffe Klippen, gewaltige Gebirge, smaragdgrüne Seen und dichte Wälder: Europa ist ein Kontinent voller landschaftlicher Gegensätze. Obwohl seit Jahrtausenden teils dicht besiedelt, bietet dieser Erdteil immer noch unterschiedlichste Lebensräume für eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. Der ”Universum”-Zweiteiler ”Naturparadies Europa” begibt sich auf eine Reise durch alle 28 EU-Staaten. Jede Region Europas beherbergt spezifische Naturkulissen mit einer typischen Tierwelt, aber auch versteckte Besonderheiten und eine Reihe seltener Arten, die man anderswo kaum mehr zu Gesicht bekommt. Der erste Teil des Zweiteilers ”Naturparadies Europa” führt zu den Naturjuwelen abseits der bekannten Urlaubsziele - vom vulkanischen Archipel der Azoren bis in die letzte große Wildnis der EU, nach Laponia in Nordschweden. Der westlichste Teil des Kontinents stößt wie ein Keil in den Atlantik und verfügt - in Portugal - über die höchsten Wellen der Welt. Irlands monströse Klippen machen aus dem alten Kontinent eine Festung. Aber gleich hinter diesen Küsten gibt es traumhafte, kontrastreiche Landschaften mit Bergen, Mooren, Wäldern und Wiesen. Die Europäische Union vereint nicht nur viele Kulturen und Nationen, sondern insbesondere eine enorme Zahl an Naturhabitaten auf engstem Raum. Diese zu erhalten und zu pflegen ist ein wichtiges gemeinsames Ziel. Producent: Doris Hochmayr.
21:50 
Naturparadies Europa
Film von Judith Doppler. (aus der ORF-Reihe ”Universum”). Vom Polarkreis zum Mittelmeer. Die zweite Etappe der Reise durch Europa führt vom Polarkreis im hohen Norden über die schier endlos weiten Wälder Zentral- und Osteuropas bis zum südlichen Mittelmeer. Von der Tundra Finnlands bis zu den trockenen Olivenhainen Griechenlands ergibt sich eine bunte Mischung an Landschaften - und das nicht nur in ästhetischer Hinsicht, sondern auch hinsichtlich der ökologischen Zukunftstauglichkeit der Europäischen Union. Der porträtierte Naturraum und seine tierischen Bewohner sind reich an Überraschungen und unerwarteten Wendungen. Im Frühling etwa müssen die mächtigen Braunbären Finnlands Schritt für Schritt die Tragfähigkeit des Eises der Seen prüfen, während wenige 100 Kilometer weiter südlich die Sterntaucher schon auf freien Wasserflächen tanzen. Zwergdommeln bauen famose Nester über dem Wasser, ohne sich dabei nasse Beine zu holen, und Kegelrobben konkurrieren um ihren Platz auf den ersten Sonnenfelsen des Jahres. Im Großen wie im Kleinen kommt es zu ungewöhnlichen Begegnungen. Während die Pelikane im Donaudelta geschäftig ihre Nistplätze verteidigen, errichten unweit Ameisenlöwen ihre so typischen kleinen Vulkanfallen. Die Staatsgrenzen zwischen Ländern der EU halten oft Sprachräume auseinander - mit unterschiedlichen historischen Entwicklungen, Religionen oder Lebensgefühlen. Doch die Tier- und Pflanzenwelt hält sich nicht an diese Grenzen. Die Verbreitung der Arten richtet sich vielmehr nach Klima- und Vegetationszonen. Heute erfordern Klimawandel und wachsende Umweltbelastung grenzübergreifende Anstrengungen, um bedrohten Tierarten wie Schreiadler oder Luchs eine geschützte Heimat zu ermöglichen. Längst sind diese Programme Vorzeigemodelle europäischer Naturschutzbemühungen. Nur durch länderübergreifende Kooperationen konnten bedrohte Arten wie Luchs und Nerz wieder angesiedelt werden. Oft können nur durch diese Kooperationen Braunbären und Wölfe, ohne ständig von Jägern verfolgt zu werden, Grenzen überwinden. Zwischen unterhaltsamen Naturbeobachtungen und spektakulären Flugaufnahmen rückt der zweite Teil von ”Naturparadies Europa” das in den Fokus, was Europa regional auszeichnet und verbindet. Der ”Universum”-ZweTRUNCED. Producent: Judith Doppler.
23:25 
Europa ungezähmt
Film von Poppy Riddle. Meere, Seen und Flüsse. Europa ist ein grüner und fruchtbarer Kontinent - dank seines gemäßigten Klimas und seines Wasserreichtums. Mit 2857 Kilometern Gesamtlänge ist die Donau der zweitlängste Fluss Europas. An der Donau in Ungarn ereignet sich regelmäßig ein ungewöhnliches Schauspiel: Die großen Theiß-Eintagsfliegen starten zum Hochzeitsflug, Millionen tanzen in der Abenddämmerung über dem Wasser, paaren sich, legen ihre Eier und sterben. Im Donaudelta leben verwilderte Pferde und eine seltene Spezies: der Goldschakal, dessen Lieblingsspeise Karpfen ist. Producent: Poppy Riddle.
00:10 
Europa ungezähmt
Film von Sarah Titcombe. Die Alpen. Mit Gipfeln und über 82 Viertausendern liegt der mächtige Gebirgszug der Alpen mitten in Europa. Ihre schwer zugänglichen Hochgebirgsregionen bilden einen weitgehend naturbelassenen Lebensraum. Oberhalb der Baumgrenze sind die Reviere der Murmeltiere. Sie legen große unterirdische Höhlensysteme an, die zum Schutz und Überwintern dienen. Dort können sie sich auch vor dem Steinadler in Sicherheit bringen, dessen Lieblingsspeise Murmeltiere sind. 1200 Adlerpaare haben sich in den Alpen wieder angesiedelt. Producent: Sarah Titcombe.
00:50 
Europa ungezähmt
Film von Poppy Riddle. Die großen Wälder. In diesem Teil der Reihe geht es um die großen Wälder Europas. In den Karpaten beispielsweise haben sich bis heute unberührte Wälder erhalten. Sie sind Heimat des Eurasischen Luchses. Die Neuansiedlung Europäischer Bisons in den Karpaten war erfolgreich. Die urtümlichen Tiere sind natürliche Landschaftsgärtner: Als Grasfresser sorgen sie für artenreiche Lichtungen, Lebensraum für Blütenpflanzen, Insekten und Vögel. Ein ganz anderes Landschaftsbild findet sich in der Taiga: In den tiefen, dunklen Nadelwäldern nahe am Polarkreis haben Braunbären, Wölfe und Bartkäuze ganz unterschiedliche Strategien entwickelt, um die langen schneereichen Winter zu überleben. Producent: Poppy Riddle.
01:35 
Europa ungezähmt
Film von Colin Collis. Eisige Welten. Von den Eiswüsten Nordeuropas über die waldreichen Mittelgebirge, den Feuchtgebieten des Donaudeltas bis zu den Halbwüsten der Iberischen Halbinsel - Europas Landschaften sind einzigartig. Dieser Teil der Reihe ”Europa ungezähmt” widmet sich ”eisigen Welten”: Während auf dem Großteil des Kontinentes mildes Klima herrscht, müssen sich die nördlichen Regionen auf Temperaturen bis zu minus 40 Grad einstellen. Ein Härtetest für jede Form von Leben. Trotzdem findet sich eine enorme Vielfalt: vom weltgrößten Landraubtier, dem Eisbären, der die eisigen Polarregionen durchstreift, bis hin zum kleinsten Wiesel, das in den tief verschneiten Wäldern auf die Jagd geht. In dieser lebensfeindlichen, weiß umhüllten Welt überleben nur die Stärksten. Wer hier nicht perfekt angepasst ist, hat keine Chance. Producent: Colin Collis.
02:20 
Naturparadies Europa
Film von Doris Hochmayr. (aus der ORF-Reihe ”Universum”). Von den Azoren zum Polarkreis. Tiefblaues Meer, sonnendurchflutete Küsten und schroffe Klippen, gewaltige Gebirge, smaragdgrüne Seen und dichte Wälder: Europa ist ein Kontinent voller landschaftlicher Gegensätze. Obwohl seit Jahrtausenden teils dicht besiedelt, bietet dieser Erdteil immer noch unterschiedlichste Lebensräume für eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. Der ”Universum”-Zweiteiler ”Naturparadies Europa” begibt sich auf eine Reise durch alle 28 EU-Staaten. Jede Region Europas beherbergt spezifische Naturkulissen mit einer typischen Tierwelt, aber auch versteckte Besonderheiten und eine Reihe seltener Arten, die man anderswo kaum mehr zu Gesicht bekommt. Der erste Teil des Zweiteilers ”Naturparadies Europa” führt zu den Naturjuwelen abseits der bekannten Urlaubsziele - vom vulkanischen Archipel der Azoren bis in die letzte große Wildnis der EU, nach Laponia in Nordschweden. Der westlichste Teil des Kontinents stößt wie ein Keil in den Atlantik und verfügt - in Portugal - über die höchsten Wellen der Welt. Irlands monströse Klippen machen aus dem alten Kontinent eine Festung. Aber gleich hinter diesen Küsten gibt es traumhafte, kontrastreiche Landschaften mit Bergen, Mooren, Wäldern und Wiesen. Die Europäische Union vereint nicht nur viele Kulturen und Nationen, sondern insbesondere eine enorme Zahl an Naturhabitaten auf engstem Raum. Diese zu erhalten und zu pflegen ist ein wichtiges gemeinsames Ziel. Producent: Doris Hochmayr.
03:55 
Naturparadies Europa
Film von Judith Doppler. (aus der ORF-Reihe ”Universum”). Vom Polarkreis zum Mittelmeer. Die zweite Etappe der Reise durch Europa führt vom Polarkreis im hohen Norden über die schier endlos weiten Wälder Zentral- und Osteuropas bis zum südlichen Mittelmeer. Von der Tundra Finnlands bis zu den trockenen Olivenhainen Griechenlands ergibt sich eine bunte Mischung an Landschaften - und das nicht nur in ästhetischer Hinsicht, sondern auch hinsichtlich der ökologischen Zukunftstauglichkeit der Europäischen Union. Der porträtierte Naturraum und seine tierischen Bewohner sind reich an Überraschungen und unerwarteten Wendungen. Im Frühling etwa müssen die mächtigen Braunbären Finnlands Schritt für Schritt die Tragfähigkeit des Eises der Seen prüfen, während wenige 100 Kilometer weiter südlich die Sterntaucher schon auf freien Wasserflächen tanzen. Zwergdommeln bauen famose Nester über dem Wasser, ohne sich dabei nasse Beine zu holen, und Kegelrobben konkurrieren um ihren Platz auf den ersten Sonnenfelsen des Jahres. Im Großen wie im Kleinen kommt es zu ungewöhnlichen Begegnungen. Während die Pelikane im Donaudelta geschäftig ihre Nistplätze verteidigen, errichten unweit Ameisenlöwen ihre so typischen kleinen Vulkanfallen. Die Staatsgrenzen zwischen Ländern der EU halten oft Sprachräume auseinander - mit unterschiedlichen historischen Entwicklungen, Religionen oder Lebensgefühlen. Doch die Tier- und Pflanzenwelt hält sich nicht an diese Grenzen. Die Verbreitung der Arten richtet sich vielmehr nach Klima- und Vegetationszonen. Heute erfordern Klimawandel und wachsende Umweltbelastung grenzübergreifende Anstrengungen, um bedrohten Tierarten wie Schreiadler oder Luchs eine geschützte Heimat zu ermöglichen. Längst sind diese Programme Vorzeigemodelle europäischer Naturschutzbemühungen. Nur durch länderübergreifende Kooperationen konnten bedrohte Arten wie Luchs und Nerz wieder angesiedelt werden. Oft können nur durch diese Kooperationen Braunbären und Wölfe, ohne ständig von Jägern verfolgt zu werden, Grenzen überwinden. Zwischen unterhaltsamen Naturbeobachtungen und spektakulären Flugaufnahmen rückt der zweite Teil von ”Naturparadies Europa” das in den Fokus, was Europa regional auszeichnet und verbindet. Der ”Universum”-ZweTRUNCED. Producent: Judith Doppler.
05:30 (06:20)
Europas Urwälder: Wilde Karpaten
Film von Mirella Pappalardo. Entlang der rumänischen Karpaten, wo sich zahlreiche Sagen um den Grafen Dracula ranken, erstreckt sich der größte Buchen-Urwald Europas. Bis heute sind dort Wölfe und Bären zu Hause. In Zentraleuropa sind nur wenige ursprüngliche Waldgebiete - meist in schwer zugänglichen Bergregionen - von der Abholzung verschont geblieben. Dort gibt es Bäume, die bis zu 45 Meter hoch in den Himmel ragen und geschätzte 400 Jahre alt sind. Producent: Mirella Pappalardo.

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